Die Aufarbeitung der An- und Abwesenheit von Autorinnen und Komponistinnen bei den Festspielen, die Auseinandersetzung mit neuen genderbewussten Werken, Projekten und Formaten soll den Blick auf gegenwärtige Dynamiken und zukünftige Potenziale lenken. In Vorträgen, Laboren, Gesprächen und künstlerischen Manifesten werden Visionen für Transformationen entwickelt und Impulse gegeben für nachhaltige Veränderungen.
An der Festspiel Academy wirken zahlreiche renommierte Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Expert*innen mit, u.a. die ehemalige Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, der Galerist Thaddaus Ropac, die Autorinnen Julya Rabinowich und Sophie Reyer, die Komponist*innen Angélica Castelló, Johannes Maria Staud und Julia Purgina, die Regisseur*innen Nicolas Stemann, Jossi Wieler und Amélie Niermeyer, der Intendant der Wiener Festwochen Milo Rau, die Rektorin der Universität Mozarteum Salzburg Constanze Wimmer, die Vizerektorin für Forschung der Universität Salzburg Jutta Horejs-Höck u.v.a.m.
Die Schauspielerin Sylvie Rohrer wird Texte von Elfriede Jelinek lesen.
Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm:
https://ifvjelinek.at/veranstaltungen/festspiel-academy-2026-frauenfestspielpraesenz-autorinnen-und-komponistinnen/
Anbei der Folder der Festspiel Academy als pdf.
Festspiel Academy 2026
FRAUEN*.FESTSPIEL.PRÄSENZ. Autorinnen und Komponistinnen
Universität Salzburg, Bibliotheksaula, Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg
Konzertsaal Schloss Frohnburg, Hellbrunner Allee 53, 5020 Salzburg
Stadtkino & Theater Hallein, Kuffergasse 2, 5400 Hallein
15.-16.8., 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Festspiel Academy ist Teil des Forschungsprojekts „FRAUEN*.FESTSPIELE.SALZBURG“, das das Interuniversitäre Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek mit zahlreichen Kooperationspartner*innen aus Wissenschaft und Kunst durchführt. Anspruch ist es, die (Nicht-)Präsenz von Frauen* bei den Salzburger Festspielen aufzuarbeiten, patriarchalisch geprägte Strukturen, Diskriminierungs- und Ausschlussmechanismen transparent zu machen sowie ästhetische Strategien, mit denen tradierte Frauenbilder in Festspiel-Aufführungen bestätigt oder befragt wurden, zu analysieren.
Kontakt:
Interuniversitäres Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek
der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Hofburg, Batthyanystiege
1010 Wien
T: +43-1-4277-42238
jelinek.germanistik@univie.ac.at
https://ifvjelinek.at/